Hollenstein an der Ybbs

Natur-Genuss-Berg

Eingebettet zwischen Gamsstein (1.774 m), Voralpe (1.770 m) und Königsberg (1.452 m) liegt Hollenstein an der Ybbs – der Hauptort des Naturparks NÖ Eisenwurzen. 

Die Gemeinde besticht durch ihre einzigartige Verbindung von Natur und Kultur: Jahrhundertealte Traditionen im Umgang mit Eisen, Holz und Wasser prägen das Leben hier und machen Hollenstein zu einem besonderen Ziel entlang der Niederösterreichischen Eisenstraße.

Erkunden Sie die Naturvielfalt, erleben Sie die historische Tradition und genießen Sie den unverwechselbaren Charme dieses Ortes.

Gemeinde Hollenstein an der Ybbs
©Gemeinde Hollenstein an der Ybbs
Ansichtskarte Hollenstein in alter Ansicht
©Archiv Hollenstein

Auszug aus der Geschichte...

Hollenstein an der Ybbs

Hollenstein an der Ybbs blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits im 12. Jahrhundert wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, im 13. Jahrhundert scheint er im Passauer Urbar als „Holnstein“ auf. Früh geprägt von den Herrschaften Freising, Passau und Seitenstetten, herrschten vergleichsweise stabile Verhältnisse.

Das eigentliche Dorf entwickelte sich im 15. Jahrhundert mit dem Aufschwung der Eisenindustrie zu einer kleinen, wachsenden Siedlung. Neben der Landwirtschaft wurde über Jahrhunderte hinweg vor allem die Kleineisenindustrie zum wirtschaftlichen Rückgrat des Ortes.

Nach deren Niedergang gelang Hollenstein mit der Holzindustrie ein erfolgreicher Neuanfang. Bis heute steht der Ort für Anpassungsfähigkeit, Beständigkeit und eine lebendige Entwicklung.

Sage über die Entstehung:

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Einer alten Überlieferung nach soll in den Schaumauerhöhlen Frau Holle ihren Sitz gehabt haben, der die Bevölkerung alljährlich ihre Opfergaben darbrachte. Ein vorgefundener ausgehöhlter Opferstein soll „Hohlenstein“ den Namen gegeben haben. Schließlich schreibt man einer großen Höhlung in der Schaumauer die Ursache der Namensbildung der „Perle des Ybbstales“, Hollenstein, zu.

Schaumauer

Ortszentrum Gemeinde Hollenstein
©Gemeinde Hollenstein

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360-Grad-Ansicht Hollenstein an der Ybbs
©Gemeinde Hollenstein an der Ybbs

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Sage vom...

Grünhütl und Spitzhütl

In alter Zeit fuhr von Lassing auf der Erzstraße gegen Hollenstein ein Schwerfurhwerk. Eines Tages trat dem Fuhrmann ein grüngekleidetes Männlein mit einem grünen Hut in den Weg und sagte: „Wenn du nach Hollenstein fährst, dann bleibst bei der Zwieselbruck, wo es in die Seeau geht, stehen und schreist hinauf in die Steinwand: Grünhütl lässt das Spitzhütl schön grüßen und es soll übermorgen bestimmt zur Leich kommen, es ist ein Hammerschmied gestorben: und bei der Zwieselbruck findest du deinen Lohn.“ Sprach´s und war verschwunden. Der Fuhrmann trieb seine Pferde an und als er an rauchenden Wildwassern vorbei das Gemäuer bei der Zwieselbruck erreicht hatte, bekreuzigte er sich und schrie mit Leibeskräften in die Steinwände des Gamssteins hinauf, was ihm das Männlein angesagt hatte. Es war inzwischen mauerfinstere Nacht geworden und schaurig hallte das Echo in den Wänden. Als er zum Wagen gehen wollte, stieß er mit dem Fuß an einen Topf, der am Wege stand. Er griff hinein und fand diese voll verrosteten Hufnägel. Weil ein Fuhrmann diese immer brauchen kann, nahm er eine Handvoll und steckte sie in seinen Rock. Wie er so dahinfuhr, spürte er, wie die Tasche immer schwerer wurde. Er griff hinein und sah im Mondlicht funkelnde Dukaten in seiner Hand. Jetzt ärgerte er sich, dass er nicht alle Hufnägel mitgenommen hatte, wendete sein Gespann und fuhr zur Zwieselbruck zurück. Wie er sich auch mühte und suchte, die Hufnägel blieben verschwunden und auch die Luftschlösser, die er sich unterwegs gebaut hatte.